ein Resümee

Was bedeutet politische Partizipation für Sie? Wählen zu dürfen? Glauben wir daran, die Teilhabemöglichkeiten an Politik und Gesellschaft durch Bildung erhöhen zu können? Oder dient Bildung, das viel genannte lebenslange Lernen etwa, nicht ausschließlich der Verwertbarkeit am Arbeitsmarkt?
Die unterschiedlichen Zugänge, wie wir, jede, jeder von uns, Bildung vermitteln wollen und können, haben für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut gepasst. Wir haben die Reibung zwischen uns erlebt. Unsere Standpunkte wurden infrage gestellt, wir mussten uns selbst bewegen, nicht nur die Lernenden. Das Neue, das wirklich Andere ist uns gelungen, obwohl wir, aber auch die Teilenehmerinnen und Teilnehmer uns damit nicht leicht getan haben, konsequent das durch- und fortzuführen, was unsere viel diskutierte Idee war. Nämlich eine Basis für möglichst gutes Lernen zu schaffen. Eine arbeitsfähige Gruppe zu ermöglichen. Zuerst die bereits erbrachten Leistungen und Erfolge zu entdecken, zu benennen und ins richtige Licht zu rücken. Mithilfe dieser Basis Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu erhöhen. Fragen, Wünsche und Meinungen nicht nur zuzulassen, sondern zu fördern. Das Fordern zu fördern. Für eine überwiegende Mehrheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt sich die Frage der politischen Partizipation als Wählerinnen und Wähler nicht.
Wie können wir Erfolg sicherstellen, ohne zu beurteilen? Wollen wir helfen, Menschen zu verwertbarem Humankapital zu machen oder wollen wir sie befähigen, möglichst selbstbestimmt Handelnde zu sein?