Die kunsttherapeutischer Interventionen dient der Sensibilisierung, als Einstiegshilfe  und der Vertrauensbildung. Dabei gestalten die Teilnehmenden mit Hilfe verschiedener Materialien zu einem bestimmten Thema. Im Anschluss werden die kunsttherapeutische Gestaltungen von den Teilnehmenden reflektiert und benannt.

Daraus entstand die Idee: Malen,Gestalten und Sprechen (Reflektieren)  mit dem Schreiben zu verbinden.

Der Themenstellung “Mein Baum” geht eine kurze Fantasiereise voraus:Z.B. Alle Teilnehmenden befinden sich auf einer Wiese, riechen die Luft, hören Geräusche, spüren die Temperatur und sehen die Jahreszeit. Sie nähern sich ihrem Baum, berühren den Stamm, betrachten den Baum eingehend (hat er Früchte, Blätter, Blüten …?). Nach der Einstimmung kommen alle langsam zurück in den Seminarraum. Nun malt jede Person ihren Baum. Die fertiggestellten Werke werden besprochen und benannt. Die Besprechung im Rahmen des Fordergrundes ist immer resourcenorientiert. Danach werden die reflektierten Geschichten am Computer und/oder auf ein liniertes Papier geschrieben. Wer will, darf seine fertige Geschichte vorlesen bzw. präsentieren.

Bei der Identifizierung mit dem Baum geht es in dieser Intervention um die eigenen Wurzeln, den inneren Halt und die Entfaltung (Migrationsthema). Die Verbindung mit einem positiven inneren Ort wirkt ressourcenstärkend. Es können schöne aber auch traurige Erinnerungen dabei ins Zentrum rücken. Neben dem Gestalten konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ihre literarischen Möglichkeiten ausschöpfen und ihre IKT-Kenntnisse vertiefen.

  • Raum: Seminarraum
  • Zeit: 180 min.
  • Sozialform: Einzelarbeit
  • Material: A1/A2-Papier, Acryl-/Ölpastell-Farbe, Wassergefäße, Pinsel, Spachtel, Paletten, Schürzen, Papierhandtücher, Laptops, liniertes Papier und Stifte