Die Trainerin, der Trainer bereitet Plakate vor, auf denen unterschiedliche Berge skizziert sind. Auch ein Weg oder Wege zum Gipfel können eingezeichnet sein. Außerdem werden Kuverts als Koffer gestaltet.

Die Teilnehmenden wählen den zu ihnen passenden Berg aus, können ein Symbol erfinden, das für sie als Lernende oder Lernender steht, ein Foto von sich, eine Zeichnung als Figur wählen, das oder die ausgeschnitten auf ihrem Weg zum Berggipfel positioniert wird. Der Gipfel bezeichnet das Ziel der Teilnehmenden, es kann sich je nach Vorgabe auf  Inhalte oder die Lebenswelten der Teilnehmenden beziehen. Je mehr Vorarbeit geleistet wurde, je besser die Teilnehmenden orientiert sind, umso freier kann das Ziel gewählt werden.

In das Kuvert, das den Koffer darstellt, den jede und jeder mit sich trägt, werden Karten mit je einem Begriff darauf gesteckt, die das von jeder Person Mitgebrachte enthalten. Das können Stärken, Hindernisse, Bedenken sein, also Faktoren, die förderlich sind aber auch Faktoren, die behindernd wirken. Diese Faktoren kann jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer bei der Präsentation mit der Gruppe teilen, aber auch für sich behalten. In der Gruppe werden Fragen zur Position auf dem Weg zum Ziel, auf die Dauer und Beschwerlichkeit des restlichen Weges zum Gipfel reflektiert und besprochen, wie förderndes Gepäck genutzt werden kann und welche realen Hindernisse die Zielerreichung erschweren.

  • Raum: Seminarraum
  • Zeit: 30 - 60 Minuten ohne Präsentation
  • Sozialform: Einzelarbeit
  • Material: Plakat, Stifte, Kuverts, Karten zum Beschreiben