Damit Partizipation möglich wird, sind Wahrnehmungsfähigkeit und soziale Kompetenz Voraussetzungen. Als Grundprinzip galt daher für “Im Fordergrund lernen”, die Gruppe, die anderen und das Team als aktive Akteurinnen und Akteure, sowie auch als wertvolle Ressourcen eindeutig erkenn- und erfahrbar zu machen.

Wir legten besonderes Augenmerk auf die Interaktion und Zusammenarbeit aller Beteiligten und förderten diese durch die Wahl der Methoden. Weiters war uns wichtig, die Beiträge jeder Einzelnen und jedes Einzelnen für die ganze Gruppe sichtbar zu machen und anzuerkennen. Durch die konsequente Aufrechterhaltung dieser Arbeitsweise wurden “die anderen” immer wichtiger und mussten aktiv wahrgenommen werden. Es musste bewusster agiert und reagiert werden. Die Teilnehmenden schätzten bald die gemeinsame Arbeit und erkannten rasch die daraus resultierenden Vorteile für die Ergebnisse der eigenen Arbeit.

Durch das Fördern des Miteinanders wurde einerseits der Druck von Einzelnen genommen, andererseits die Wahrnehmungsfähigkeit und die soziale Kompetenz bezüglich des individuellen Umfeldes erweitert und vertieft. Das gelungene Zusammenspiel der angewandten Methoden, gegenseitiger wertschätzender Haltung und dem Arbeiten auf Augenhöhe sicherte den Erfolg.