In allen Phasen des Projektes “Im Fordergrund lernen” war es sehr wichtig, dass die Teilnehmenden sich bewusst mit der Reflexion ihres Lernverhaltens, ihres Handelns und mit den Ereignissen im Kurs oder in der Gruppe auseinandersetzten. Wichtig war es uns dabei einerseits aufzuzeigen, dass es unterschiedliche Ebenen gibt, die aufeinander wirken und oft in direktem Zusammenhang zueinander stehen, und andererseits die Teilnehmenden dazu zu befähigen, dieses Geschehen zu formulieren und zum Ausdruck bringen zu können.

Hilfreich zeigte sich hier die angewandte Methodenvielfalt, die es allen Beteiligten ermöglichte, sich mit unterschiedlich angesprochenen Kanälen auszudrücken. Die Herausforderung in der Umsetzung lag darin, jene Methoden anzubieten und dahingehend zu adaptieren, dass sich die Teilnehmenden dem Reflexionsprozess auch stellen. Dieser Anspruch erforderte regelmäßigen Austausch der Trainierenden über die Wirkungsweise der angewandten Methoden.

Wichtig war uns nicht nur das Erinnern und Aufzeichnen der Lernbiografie, sondern vor allem auch, aus diesen Erfolgen, Krisen und Erlebnissen Rückschlüsse auf das Lernen, das eigene Verhalten zu schließen, und sich auf eine Metaebene zu begeben, um über das Lernen allgemein zu reflektieren.