Unser Ziel war es, Bewusstsein zu schaffen, wie politische Vorgaben die individuellen Lebenswelten betreffen. Es wurden – ausgehend von den individuellen Erfahrungen der Beteiligten – Ländervergleiche hinsichtlich gesellschaftlicher Normen, Bildungswesen, Sozialstaatlichkeit, Staatsformen, Gesundheitswesen und so weiter vorgestellt und erarbeitet. Dabei ging es  um eine Verbesserung des Wissensstandes aller Beteiligten einerseits und um Wissensaustausch andererseits.

Wir versuchten  in Lerngruppen mit Themenschwerpunkten wie etwa “Kunst”, “Gesundheit und Natur” oder “Gesundheit und Bewegung”, einen Meinungsbildungsprozess anzustoßen und zu begleiten. In diesem Prozess war es besonders wichtig, Begriffe genau zu klären und jeder Meinungsäußerung – vor allem von Jüngeren und Frauen – Aufmerksamkeit und ausreichend Raum zu geben. Daraus entwickelte sich ein lustvoller Umgang, Meinungen zu artikulieren sowie die Akzeptanz anderen Denkens und anderer Lebensentwürfe. Die Teilnehmenden erweiterten ihren individuellen Handlungsspielraum auch im Hinblick auf das Kursgeschehen, indem sie Kritik an uns und an Lerngruppen übten und Wünsche selbstbewusst äußerten.