Die Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit der eigenen Lernbiografie, war ein wichtiger Aspekt im Lernangebot “Im Fordergrund lernen”. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten sich durch die Reflexion ihrer bisherigen (Lern)erfahrungen, über bereits erworbene (Lern)kompetenzen bewusst werden und dafür sensibilisiert werden, wie und wo sie gut lernen können (siehe auch Lernen lernen).

Da die Teilnehmenden unseres Angebotes teilweise über wenig bis keine formale Bildung verfügten, war es vorab wichtig sich näher mit dem Lernbegriff auseinander zu setzen, um so auch informelle Lernerfahrungen im Alltag, Beruf, Familie, etc. der TeilnehmerInnen als Lernen wahrnehmen zu können (siehe Lernbegriff). Danach setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich intensiv mit den verschiedenen Bereichen ihres Lebens auseinander und stellten ihre individuellen Lernerfolge in diesen Bereichen auf unterschiedliche Weise dar. Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass es  den Teilnehmerinnen und Teilnehmern überlassen bleibt, welche Erfahrungen und Erlebnisse sie preis geben.

Die letzte Phase der Lernbiografie-Arbeit war die Präsentation vor der Gruppe. Die Teilnehmenden fanden sich und ihre eigenen Erfahrungen dabei oft in den Erzählungen der anderen wieder und entdecken so gemeinsam neue (Lern)kompetenzen … und so ganz nebenbei trainieren sie vor anderen über sich und ihre Kompetenzen zu sprechen und arbeiten so an ihrem Selbstbewusstsein.