Unterschiedliche Lernumgebungen, Methodenvielfalt und vor allem die Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Basisgruppe in Bezug auf individuelle Lernziele und den jeweiligen Lerntyp der Teilnehmenden gaben die Richtung in den Lerngruppen vor. Zwei Herangehensweisen haben sich für die Lerngruppen bewährt: Einerseits gab es Lerngruppen für Teilnehmende mit sehr klaren Zielvorstellungen im Hinblick auf Regelmaßnahmen, wie etwa den externen Hauptschulabschluss, die sich stark an der Vermittlung von Basisbildungsinhalten im engeren Sinn orientierten. Andererseits entwickelten sich Lerngruppen, die von den Teilnehmenden selbst gewählte Themen zum Inhalt hatten und die individuelle Lernwünsche integrierten (siehe Themenzentriertes Lernen).

Die einzelnen Lerngruppen waren für die Teilnehmenden frei wählbar, es herrschte keine Anwesenheitspflicht. Ein aktueller Lerngruppenplan wurde wöchentlich an die Lernenden ausgegeben (siehe Stundenplan). In den Lerngruppen mischten sich die verschiedenen Basisgruppen, im Laufe der Zeit war es für die Teilnehmenden jedoch kein Problem, mit fremden Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten, weil die Basis für diese vertrauensvolle und positive Lernumgebung bereits in der Basisgruppe hergestellt wurde. Dies zeigte sich vor allem bei jenen Lernenden, die bei Einstieg in die Maßnahme geringes Selbstwertgefühl und wenig Selbstsicherheit hatten.

Neben dem Erfassen und dem Umsetzen der Lerninhalte ist vor allem der Transfer in die eigenen Lebenswelten aber auch die Aufnahme in Regelmaßnahmen der Erfolg von Fordergund. Die Erweiterung der Systemkenntnisse, die Steigerung der sozialen Kompetenz und Wahrnehmungsfähigkeit, selbstverständlich auch die erhöhte Teilhabe, nicht nur im Gruppengeschehen, machen den gelungenen Transfer aus.