Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer war aus verschiedensten Gründen sehr inhomogen (Menschen mit Muttersprache Deutsch, Deutsch als Fremdsprache und geringer Sprachkompetenz in Deutsch). Das Hauptanliegen und -ziel wurde das Zuhören und Wahrnehmen des Anderen und die verstehende Teilhabe an allem Gesprochenen innerhalb der Gruppen.

So entwickelten die Teilnehmenden während der Basisgruppe Sicherheit, Vertrauen und Selbstvertrauen. Sie lernten Ihre Bedürfnisse und Wünsche zu äußern. Sie konnten zunehmend selbstbestimmt ihre Entscheidungen artikulieren, selbstbewusst ihre Ideen – innerhalb der Gruppe, gegenüber den Trainerinnen und Trainern und nach außen vertreten und wurden zunehmend kritikfähiger. Die Teilnehmenden lernten mit- und voneinander, unabhängig  ihrer Herkunft. Sie übersetzten, erklärten und ließen andere an ihren Lebenswelten teilhaben und umgekehrt. Unsere Teilnehmenden gestalteten und präsentierten, sie besprachen ihre gemalten Bildern (kunsttherapeutische Interventionen), gaben Feedback, übten Kritik, äußerten ihre Meinung und gestalteten Exkursionen und Feste mit.

Diese Erfahrungen ließen die TeilnehmerInnen wachsen, redemutig und redegewandter werden, stärkten ihren Selbstwert, machten sie sensibler, förderten den wertschätzenden Umgang mit sich und den anderen und führten zu Weiterentwicklung.